Programm Kreistagswahl

Plüderhausen, Remshalden, Urbach: Gemeinsam im Kreis vorankommen


Wir können ja ehrlich miteinander sein. So richtig zusammen gehören unsere Gemeinden auf den ersten Blick nicht. Aber das bedeutet nicht, dass wir keine gemeinsamen Probleme, Ziele und Lösungsansätze hätten. Und das bedeutet auch nicht, dass wir nicht mit vereinten Kräften an einem Strang ziehen können. Für Sie, für uns, für unsere wundervollen Gemeinden und für den gesamten Rems-Murr-Kreis. 
Neben grundlegenden Aspekten, auf die es uns bei jedem Thema ankommt – soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit oder auch finanzielle Vertretbarkeit –, haben wir drei Themenbereiche definiert und in diesen ganz konkrete Forderungen formuliert.

 

Lokaler Klimaschutz

Den globalen Klimawandel können wir allein nicht aufhalten. Aber wir können unseren wichtigen Beitrag dazu leisten. Was der Kreis konkret machen kann? In erster Linie kann er die energetischen Sanierungen der kreiseigenen Liegenschaften weiter fortführen.

 

Sozialer Wohnungsbau

Die extreme Knappheit an Wohnraum, vor allem an bezahlbarem, ist eines der drängendsten sozialen Probleme unserer Zeit. Für uns ist es daher selbstverständlich, dass gemeinsam mit der Kreisbaugruppe weitere soziale Wohnbauprojekte in allen drei Gemeinden angegangen werden müssen.

 

Besseres Busangebot

Wenn wir erwarten, dass die Menschen das Auto immer öfter stehen lassen, müssen wir ihnen auch gute Alternativen bieten. Radwege sind wichtig. Um im Kreis rasch von A nach B zu kommen, ist aber besonders das Busangebot relevant. Es muss in mehrerlei Hinsicht verbessert werden: Abends und am Wochenende sind mehr Busfahrten nötig als momentan angeboten werden. Den vorhandenen Bus von Remshalden zum Winnender Bahnhof halten wir für eine schwache Lösung. Hier streben wir stattdessen eine Verbindung an, die von Plüderhausen über Urbach und die Remshaldener Teilorte direkt zum Klinikum führt.


Das sind drei Schwerpunkte, für die wir im Kreistag kämpfen werden. Und Sie können sicher sein: Auch darüber hinaus werden wir alles für eine gute Zukunft unserer Gemeinden geben – einer für alle und alle für einen sozusagen.

 

Unsere 5 Pakete für den Kreis. Damit es uns allen besser geht.

 

Mobilität

Wir wollen Dieselfahrverbote vermeiden. Und wir meinen: Wer flächendeckende Fahrverbote ausspricht, muss flächendeckend messen. In Stuttgart ist das nicht gegeben. Ein  Dieselfahrverbot im Rems-Murr-Kreis ist für uns ohnehin unverhältnismäßig. Besonders die Menschen im ländlichen Raum sind auf die Nutzung ihrer privaten PKW angewiesen. Wir vergessen nicht, dass Arbeitsplätze in der Automobilindustrie das Rückgrat unseres Wohlstandes in der Region sind. Aber wir fordern die Hersteller auf, die Nachrüstungskosten für sogenannte Problem-Diesel zu übernehmen. Es gibt allerdings auch gute Alternativen zum Auto. Wir fordern beispielsweise ein VVS-Jahresticket für einen Euro pro Tag (365-Euro-Ticket). Man kann Bahnhöfe aufwerten, mehr kostenlose Park+ride-Plätze schaffen, Fahrradschnellwege ausbauen, zusätzliche und schnelle Busverbindungen schaffen sowie für den ländlichen Raum noch mehr Bürgerbusse fördern.

 

Wohnungsbau

Im Rems-Murr-Kreis fehlen aktuell 5000 bezahlbare Wohnungen. Die Hoffnung, dass private Wohnungsbauunternehmen diese Lücke schließen werden, ist Illusion. Deshalb setzen wir auf eine Wohnraumallianz Rems-Murr. Da sind Kreis und Kommunen in der Verantwortung. Das aktuelle Engagement des Kreises reicht bei weitem nicht aus, die Investitionssumme muss um das Vielfache steigen. Die notwendigen Gelder könnten zum Beispiel durch einen Verzicht auf Teile der geplanten Erweiterung des Landratsamtes bereitgestellt werden.

 

Pflegenotstand

Die medizinische Versorgung im Rems-Murr-Kreis ist alles in allem gut. Die Zahl der Krankenbetten aber zu niedrig – und die Pflegekräfte sind überlastet. Deshalb fordern wir einen Pflegefonds Rems-Murr. Damit soll das Pflegepersonal in den Kliniken sowie in der stationären und ambulanten Pflege entlastet werden. Wir denken an zusätzliche Pflegekräfte, an bessere Arbeitsbedingungen und Zusatzprämien für das Personal. An attraktive Wohnheime für Pflegekräfte, eine flexible und familienfreundliche Ausbildung, günstige Jobtickets und weitere Vergünstigungen am Arbeitsplatz. Wir wissen natürlich: Das alles kostet Geld – aber das zahlt sich aus. Und es ist aus dem Kreishaushalt finanzierbar. Ein halbes Prozent zusätzliche Kreisumlage würde zweieinhalb Millionen Euro bringen.
 

Integration

Die Zahl der Flüchtlinge geht zurück. Wer vor Folter und Tod flieht, soll hier Asyl bekommen. Und wer einen Bleibestatus hat, verdient eine echte Chance zur Integration. Wir werden alles tun, dass diejenigen, die sich einbringen wollen, auch bald als normale Nachbarn gesehen werden. Wir wollen keine Gettos und Parallelgesellschaften. Klar ist jedoch: Wer hierbleiben will und darf, muss sich zu unserem Grundgesetz bekennen. Wer unsere Werteordnung missachtet und unsere Hilfe missbraucht, muss mit entsprechenden Konsequenzen bis hin zur Abschiebung rechnen.
 

Heimatregion Rems-Murr

Das Zauberwort heißt Nachhaltigkeit. Wir wollen, dass Lebensmittel nur kurze Wege zurücklegen, dass kein gefährliches Gift auf den Acker kommt, dass noch mehr Dächer für Solarenergie genutzt werden, dass kein geeigneter Standort ohne Windrad bleibt. Vielleicht wird manches teuer. Aber es lohnt sich. Übrigens: Mit einer kostenlosen Kita, einer Grundrente und einem Bürgergeld bekämen viele Menschen neue finanzielle Spielräume.


Wir bleiben da dran. Versprochen!

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